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WC & 51. Rosariopokal 14.06.14

Autor: root 06.03.2019

Nach dem Weltcupfinale 2012 erreichte Höchst erneut eine optimale Ausbeute.

Das Finale bestritten Höchst I gegen Höchst II. Die 2. Mannschaft sicherte sich gegen den Weltmeister durch einen knappen 5:4 Sieg den 51. Rosariopokal und somit auch den WC Sieg in Sangerhausen.
Mike u. Steve Pfaffenberger spielten ein gutes Turnier, erreichten in einer schweren Gruppe das Halbfinale und musste sich erst dort gegen den Weltmeister aus Höchst geschlagen geben.

adballbericht von Heinz-Dieter Kuhlmann
Fortsetzung der Tradition: Radball-Weltcup in Sangerhausen

MIFA-Preis, Preis der MDF oder Rosario-Pokal, egal, welcher Name existierte, die Radball-Weltelite war immer Gast in der Rosenstadt Sangerhausen. Höhepunkt war die 50. Auflage dieses Traditionsturniers in Sachsen-Anhalt mit dem Weltcupfinale am 08.12.2012. Nach einem Jahr Pause wird die Tradition in der idealen Mammuthalle mit dem 51. Turnier fortgesetzt und es ist das 2. diesjährige UCI-Weltcupturnier. Der Beauftragte der UCI für den Weltcup Hanspeter Flachsmann aus Winterthur/Schweiz hat 10 Mannschaften aus 6 Nationen eingeteilt und es sind Hochkaräter dabei, die von den „Oldies" aus Sangerhausen Mike und Steve Pfaffenberger herausgefordert werden.

Schon die beiden Vorrundengruppen versprechen Spannung pur. Der momentan erfolgreichste Radballverein der Welt RC Höchst kehrt 18 Monate nach ihrem größten Vereinserfolg (dreifacher Weltcup-Gesamtsieg 2012) an die Stätte dieses Triumphes zurück. Weltmeister und frisch gebackener EC-Sieger RC Höchst I (Patrick Schnetzer und Markus Bröll) ist der Favorit in der Gruppe 1, aber 2 Kontrahenten wollen Revanche für den kürzlichen EC-Auftritt. Sowohl Deutschlandpokalsieger RMC Stein (Bernd und Gerhard Mlady) als auch Ex-Weltmeister TJ Favorit Brünn (Petr Skotak und Pavel Smid) waren ihnen in der EC-Endrunde unterlegen. Für die Mlady-Cousins wird es bei ihrer Weltcup-Premiere (in Großkoschen war sie kurzfristig als Ersatz eingesprungen) durchaus eine Herausforderung, sich international zu beweisen. Der WM-Fünfte VC Dorlisheim (Quentin Seyfried und Benjamin Meyer) und die Schweizer Zukunftshoffnung RMV Pfungen (Gebr. Severin und Benjamin Waibel) – trainiert vom 4-fachen Weltmeister Marcel Bosshart – sollten aber nicht unterschätzt werden.

Mehr und zwar sehr gute Weltcuperfahrung hat der 2. deutsche Vertreter RVS Obernfeld (Andre und Manuel Kopp) in der Gruppe 2. Der Deutsche Vizemeister ist an guten Tagen durchaus in der Lage, Österreichs Nr. 2 RC Höchst II (Simon König – Florian Fischer) Paroli zu bieten. Ob es ein guter Tag für RVS Obernfeld wird, entscheidet sich meistens im 1. Spiel und da geht es gleich gegen RSV Sangerhausen, dem Weltmeister 2005, die Pfaffenberger-Zwillinge spielen mit einer Wildcard. Schon vor 18 Monaten überraschten die Pfaffis positiv vor allem in den Spielen gegen RC Höchst und hier sind die wohl entscheidenden Gruppenspiele gegen RVS Obernfeld und RC Höchst II, wenn die „Puste" noch reicht. Der Ausrichter erhofft sich wieder die Rolle als „Hecht im Karpfenteich" oder vielleicht noch mehr. Reichlich WM-Erfahrung bringt SC Svitavka (Jiri Hrdlicka und Pavel Loskot) mit und der B-Gruppensieger Team Azzurra aus Liestal (Renato Bianco und Andry Accola) will auch eine guten WC-Einstand abliefern.

SC Svitavka und RVS Obernfeld bestreiten bereits ihr 2. Turnier dieser Saison. Sofern im Endklassement die Eichsfelder 2 Plätze vor den Tschechen bleibt, werden sie von SV Eberstadt (Jens Krichbaum und Marco Rossmann) das Leadertrikot des UCI-Weltcups übernehmen.

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